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Biologische Gleichgewichtsstörung

im Aquariumwasser

Ein Bericht von Norbert Svardal

Wenn das Wasser im Aquarium klar bleibt, kann man von einem zufrieden stellenden biologischem Gleichgewicht sprechen, soweit die Faustregel.
Dieses Gleichgewicht bleibt solange erhalten, solange die Wechselwirkungen zwischen
den Fischen und der Pflanzenwelt im Aquarium nicht gestört sind.
Welches sind nun die ersten Anzeichen für eine Störung des biologischen Gleichgewichtes
Grüne Trübung im Wasser
Es handelt sich hier nicht um grüne Algen auf Steinen und Glasscheiben, sondern um mikroskopisch kleine Algen. Sicher wirkt diese grüne Trübung nicht schön, aber es ist
ein völlig gesundes Wasser. Wenn jedoch die Algenvermehrung überhand nimmt, können sie bei einer gering veränderten Umweltbedingung absterben und das Wasser wird leicht gelblich
und eine Gefahr für die Fische.

Milchig trübes Wasser
Erfolgt meistens bei zu gut gemeinter Fütterung mit Trockenfutter. Es ist die Folge unerwünschter Entwicklung und Vermehrung von Bakterien infolge zu viel organischer 
Bestandteile im Wasser. Hier sollte sofort 2/3 des Aquarienwassers gegen Frischwasser ausgetauscht werden.
Wichtig, die Futtergabe wesentlich einschränken.

Braunes Wasser
Wird durch braune Schwimmalgen hervorgerufen, die sich aber nur entwickeln können, wenn zuwenig Licht vorhanden ist, also bei unzureichender Beleuchtung des Aquariums.

Trübes Wasser
Kann mehrere Ursachen haben, denn es tritt nur gelegentlich auf, z.B bei zu schwacher Filterung (stärkeren Filter verwenden), bei wühlenden Fischen oder vermehrter Futtereinstreuung. Also keine Anomalie, wenn es gelegentlich auftritt. Meist verschwindet die Trübung bald.

Flockiges Wasser
Flockige, bräunliche Ablagerungen im Wasser sehen nicht sehr schön aus, sind aber gänzlich ungefährlich, meist in Aquarien mit Fischen, die viel Sauerstoff verbrauchen und sehr gefräßig sind. Hier hilft nur ein großzügiger Wasserwechsel und die Selbstreinigungskraft des 
Aquarienwassers.

Gelbliches Wasser
Wirkt für den Beschauer unschön und entsteht meist durch die Konzentration von Nitraten, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Für die Fische sehr gefährlich, da auch der pH Wert absinkt. Ursachen dafür gibt es viele, mangelnde Hygiene, unzureichende Beleuchtung,
Überbesatz von Fischen oder zu große Futtermengen.
Sofortiger 2/3 Wasserwechsel ist notwendig!

Faulig riechendes Wasser
Weist auf Verwesung oder Gärung hin, deren Ursache Fischleichen, abgestorbene Pflanzenwurzeln oder Überdüngung sein können. Der Bodengrund, Dekoration, Steine, Pflanzen und Scheiben sind mit einer schleimig dunkelgrünen bis grauschwarzen, übel riechenden Haut überzogen. Ein Werk von Blau-bzw. Schmieralgen.
Auch mit so genannten Algenkillern sind diese kaum gänzlich zu bekämpfen, meist ist ein Neueinrichten des Aquariums unumgänglich.

Norbert SVARDAL, 1. WRNAT/Verein

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