Get Adobe Flash player
Start Berichte

Der Streifenbasilisk (Basiliskus vittatus)

Ein Auszug aus dem Buch "ECHSEN" von Reinhold BECH von Norbert Svardalbasilisk

http://www.ewiz.de/emphaser/d_igkund.htm

Der Streifenbasilisk kommt in ganz Mittelamerika in tropischen Regenwälder in Gewässernähe vor. Er erreicht eine Größe von (KR+S) von 27 -50 cm.
Sekundäre Merkmale: Die Männchen besitzen einen größeren Kopflappen und Rückenkamm.
Haltung: In sehr geräumigen höheren Regenwaldterrarien mit Kletterästen und kräftigen Pflanzen sowie einem größeren Wasserbecken.
Das Becken dient den Tieren zum Baden und zur Kotentleerung, weshalb es zur leichteren Säuberung herausnehmbar sein sollte.
Die Lufttemperaturen sollten am Tage zwischen 25°C und 30°C liegen und nachts auf 20°C bis 24°C absinken. Eine lokale Strahlungsquelle ist zu empfehlen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist zu empfehlen daher täglich sprühen.
Gefüttert werden große Insekten wie, Grillen, Heimchen, Heuhüpfer auch Würmer und nestjunge Mäuse, sowie Fische und gelegentlich süßes Obst. Bei abwechslungsreicher Kost sollten Kalk und Vitamingaben nicht vergessen werden.
Eine paarweise Haltung ist zu empfehlen!
Fortpflanzung und Vermehrung: Obwohl die Fortpflanzung in der Natur sehr saisongebunden ist, verändert sich im Verlauf der Terrarienhaltung dieser Rhythmus so, dass
sich die Tiere fast das ganze Jahr fortpflanzen können. Zur Eiablage benötigen die Weibchen eine etwa 25 cm tiefe, feuchtwarme Stelle am Boden. Hier werden die maximal 18 Eier vergraben. Bei einer Inkubationstemperatur von 25°C - 30°C (ich würde genau 28°C empfehlen), schlüpfen die Jungtiere nach 75 bis 150 Tage und sind ca. 13 cm groß.
Meine Anmerkung: Bei genau 28°C würde die Inkubationszeit fasst genau 75 Tage dauern, dies ist nämlich eine Temperatur bei der so ziemlich allen Echsen so halbwegs dieselbe Schlupfzeit haben.
Aufzucht: Im Feuchtterrarium bei 27°C. Als Futter der ersten Wochen dienen kleine Insekten. Zusätzlich benötigen sie Mineralstoffe-u. Vitamingaben, sowie UV-Bestrahlung um Rachitis vorzubeugen.
Nach etwa fünf Monaten müssen die Tiere zu kleineren Gruppen getrennt werden, da Revierkämpfe einsetzen, die zur Unterdrückung und Wachstumsdepressionen bei schwächeren Tieren führen können. Mit etwa 18 Monaten sind dann die Tiere geschlechtsreif.

Entnommen aus dem Buch "ECHSEN" von Reinhold BECH

Zurück zur Berichtsauswahl