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CHUCKWALLA (Sauromalus obesus)

Ein Bericht von Luise Ali und Ing. Eduard Antal

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Verbreitung:
Südwesten der USA bis nach Nord-Mexiko. Lebensraum: Chuckwallas bevorzugen felsige Formationen in Wüsten und wüstenähnlichen Gebieten. Ein steiler, verkarsteter Felsen ist für diese Tiere kein Hindernis. Größe: In ihrem natürlichen Vorkommen erlangen die Chuckwallas eine Größe bis zu 40 cm.

Kennzeichen:
Ein plumper Körperbau, an den Seiten und im Nacken hängende Hautfalten, dadurch gemütlich wirkend, machen diese Echse sehr sympathisch. Der Schwanz, der ungefähr so lang ist wie der restliche Körper hat eine breite Basis und ein stumpfes Ende. Die Färbung hängt von dem Verbreitungsgebiet ab. Sie reicht von dunkelbraun bis rotbraun, ja sogar fast gelb.
Interessantes Merkmal ist, dass sie sich bei Gefahr in eine Felsspalte drängen und mit Luft aufpumpen, so ist es dem Feind unmöglich, die Tiere aus dem Unterschlupf zu bergen.

Terrarienhaltung:
Die Terrariengröße sollte für ein adultes Pärchen mindestens eine Größe von 1 m3 aufweisen. Eine Felsformation ist als Aufbau die ideale Einrichtung. Man sollte bei der Gestaltung nicht vergessen, einige Spalten einzubauen, da sich die Tiere zum Schlafen gerne darin zurückziehen. Der Aufbau sollte eine raue Oberfläche aufweisen. Ein kleines Wasserbecken vervollständigt die Einrichtung. Getrocknete Pflanzen und Gräser wirken sehr attraktiv.
Die Lichtintensität und Wärme erreicht man mit ein oder mehreren Strahlern (UV-Strahler), die an exponierten Plätzen eine Temperatur von 42 C erreichen sollten. Die Lufttemperatur ist mit 28 bis 35 C ausreichend. Nachts muss eine Absenkung auf 20 C erreicht werden. Ein Übersprühen mit nicht zu kaltem Wasser in den frühen Morgenstunden ist von Vorteil.
Wenn das Terrarium großzügigst bemessen ist, können einige Weibchen und ein Männchen vergesellschaftet werden.
Eine Winterruhe von 2 bis 3 Monaten bei Temperaturen von 10 bis 15 C sollte auf jeden Fall eingehalten werden.

Nahrung:
Hauptsächlich pflanzliche Nahrung. Jungtiere fressen auch Insekten. Bei der pflanzlichen Nahrung ist Auf Abwechslung zu achten. Sehr gerne fressen die Chuckwallas Löwenzahnblätter und Blüten, Kresse, Spitzwegerich, Breitwegerich, Klee und deren Blüten, Rucola, Vogelsalat, Endivien, geriebene Karotten, geriebene Zucchini, u.v.m.. Gut eingewöhnte Tiere nehmen auch gerne Obst an.

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