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Der grüne Leguan

(Iguana iguana iguana)

Ein Bericht von Luise Ali und Ing. Eduard Antal

gruener_leguan

 

Verbreitung:
Von Mittelamerika bis weit nach Südamerika hinein.

Lebensraum:
Der grüne Leguan ist ein Baumbewohner des tropischen Regenwaldes. Vorzugsweise in dichten Baumkronen, die sich über Wasserläufen befinden. Bei Gefahr lässt er sich von den Ästen ins Wasser fallen.

Größe:
In ihrem natürlichen Habitat werden diese Tiere bis zu 200 cm groß, wobei in der Terrarienhaltung diese Größe nur selten erreicht werden kann. Hier werden die Tiere ca. 150 cm lang.

Kennzeichen:
Unter dem Trommelfell liegende große Spiegelschuppen. Die Männchen zeichnen sich durch einen besonders hohen Schuppenkamm, der sich von der Nackenregion bis in den Schwanz durchzieht, aus. Die Jugendfärbung ist meist ein leuchtendes Türkisgrün. Im adulten Stadium verfärben sich die Leguane. Die Farben werden matter und es bilden sich manchmal schwärzliche Streifen, oder kontrastreiche, bräunliche Muster. Die Färbung gibt Aufschluss über das Verbreitungsgebiet.

Terrarienhaltung:
Für ein adultes Pärchen werden ca. 4 m2 Grundfläche und 2 m Höhe vorgeschlagen. Kräftige, mit grober Rinde versehene Äste sollten so angebracht sein, dass sie nicht verrutschen bzw. umfallen können. Die Äste sollten so verteilt sein, dass jedes Tier einen eigenen Sonnenplatz hat. Am besten errecht man dies durch einige Strahler (nicht zu vergessen sind UV-Strahler, sowie z.B. Osram Ultravitalux), die mehrere Plätze im oberen Terrarienbereich auf 35 bis 40 C aufheizen. Mittels einer Zeitschaltuhr kann man die Beleuchtungsdauer problemlos steuern. Die Durchschnittstemperatur, die nicht unterschritten werden soll, beträgt am Tage 28 C und nachts 24 C. Tagsüber sollte die relative Luftfeuchtigkeit bei ca. 75 % und nachts bei 100 % liegen. Daher sollte man am Abend das Terrarium noch kräftig überbrausen.
Natürlich kann man auch eine Sprühanlage installieren. Da die Leguane gerne baden, wäre es von Vorteil ein geräumiges Wasserbecken aufzubauen. Die Wassertemperatur sollte aber auf keinen Fall 26 C unterschreiten. Ein häufiger Wasserwechsel ist selbstverständlich. Pflanzen im Terrarium sind zwar schön anzusehen, werden aber von den Tieren in kurzer Zeit zerstört.
Die Vergesellschaftung von mehreren Weibchen und einem Männchen ist durchaus von Vorteil, wenn das Platzangebot ausreichend ist

Nahrung:
Juvenile Leguane sollten mit pflanzlicher und tierischer Nahrung versorgt werden. Es muss auf eine ausreichende Zufütterung von Eiweißen und Mineralstoffen geachtet werden. Keimlinge aus Sojabohnen, Linsen, Mungobohnen, Kresseu.s.w. werden gerne angenommen. Von der Wiese kann man seine Lieblinge mit Löwenzahn, Löwenzahnblüten, Spitzwegerich, Breitwegerich, Sauerampfer u.s.w. verwöhnen. Geriebene Karotten, geriebene Zucchini, Paprikaschoten, Mais und andere Gemüsesorten, Salate und Obst gehören ebenso zur Nahrungspalette.

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